Sehenswürdigkeiten

  1. Kloster Gelati

Die Klosteranlage befindet sich 12 km nordöstlich von Kutaisi gelegen. Es besteht aus der Kirche der Jungfrau Maria aus dem elften Jahrhundert und zwei Kirchen St. George und St. Nicholas aus dem zwölften Jahrhundert. Hier gibt es das Grab eines der größten georgischen und kaukasischen Herrscher, David der Erbauer, der der Gründer des Komplexes war. Für viele Jahrhunderte Gelati war eines der wichtigsten Zentren der Kultur und Bildung in Georgien. Es gab dort eine Akademie, in der die größte georgische Wissenschaftler, Theologen und Philosophen gearbeitet haben. Gelati Akademie wurde genannt „neue Hellada“ und „zweite Athen“. Im Gelati Kloster befinden sich die bedeutendsten Wandmalereien und Manuskripte aus der Zeit vom zwölften bis zum siebzehnten Jahrhundert. Im Jahr 1994 wurde der Komplex von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

  1. Kloster Motsameta

Kloster Motsameta befindet sich 6km von Kutaisi. Es liegt auf einem hohen Felsen über dem Fluss Tskhaltsitela. Motsameta auf georgisch bedeutet Martyrium. Das Kloster wurde nach zwei heiligen Brüder David und Konstantin genannt, die ihr Leben für Georgien im Kampf gegen Araber gewidmet haben. Nach der lokalen Legende haben die Gräber der Brüder Wunderkräfte . Wenn Sie wollen, dass sie Ihre Wünsche erfüllem, müssen Sie auf den Knien dreimal um sie herum gehen, ohne die Grabsteine zu berühren

  1. Prometheus Höhle

Die Höhle befindet sich 18 km von Kutaissi entfernt. Sie wurde im Juli 1983 von Mitgliedern des Höhlenexpedition von der National Geographic Institute Vakhushti Bagrationi entdeckt. Dies ist eines der Wunder der Natur in Georgien. Die Besucher der Höhle können an Trekking-Touren in der Tiefe von 1060 m teilnehmen und die beeindruckenden Stalaktiten, Stalagmiten, versteinerte Wasservorhänge und Wasserfälle, Höhlenperlen, unterirdische Flüsse und Seen bewundern. Die Höhle ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Montags ist die Höhle für Besucher geschlossen.

  1. Dadiani Palast in Zugdidi

Im Museum für Geschichte und Architektur im Palast der Dadiani befindet sich eine reiche Sammlung von georgischen Kulturerbe. Es ist eines der ältesten Museen im Kaukasus. Das Museumskomplex besteht aus drei Palästen, dder Kirche der Jungfrau von Blachernen und dem Botanischen Garten. Derzeit gibt es mehr als 41 000 Exponate aus der Zeit vom zweiten Jahrhundert vor Christus bis zum neunzehnten Jahrhundert unserer Zeit. Das Museum verfügt über mehr als 50 000 Werke wie archäologische und ethnographische Materialien, persönliche Gegenstände des letzten Prinzen Mengreliens, Dokumente, welches die Beziehungen zwischen Georgien und anderen Ländern schildern, einzigartige Entwürfe für Goldschmiede (Ikonen, Kreuze, Kircheninstrumente, Kunstwerke). In der Sammlung sind auch Erinnerungsstücke an Napoleon. Unter ihnen ist die Totenmaske des Herrscher vom Jahr 1833. Die Bibliothek bestehend aus hunderten von Bücher, persönlichen Korrespondenz sowie silbernen und chinesischen Porzellan.

  1. Enguri Damm

Die höchste Bogenstaumauer der Welt (wurde im Jahr 1980 fertig gestellt), befindet sich in West-Georgien auf dem Fluss Enguri, in der Nähe der Stelle, wo der Fluss aus den Bergen des Kaukasus in Richtung des Schwarzen Meers fließt. Der Damm hat eine Höhe von 272 Metern und an seiner breitesten Stelle ist 680 Meter lang. Das Wasserkraftwerk, das auf dem Damm gebaut wurde, hat die Kraft von 1.300 Megawatt.

  1. Mestia – die Stadt und die Seilbahn

Es ist die größte Stadt in der Provinz Swanetien – in Mestia überwiegt die typische svanetische Bauart von Verteidigung Gebäude mit Türmen, neben ihm einem Haus und anderen wirtschaftsgebäuden, die von einer Festungsmauer umgeben sind. Hier befinden sich viele mittelalterliche Gebäude – Burgen und Kirchen – die auf die Liste der UNESCO eingetragen wurden. Es ist einer der wenigen Orte, die trotz der Tatsache, dass es viele Male angegriffen wurde, noch nie von einer anderen Nation erobert worden ist. In Mestia können Sie die typische regionale Variation des Khachapuri, genannt Kupdari probieren. Um die schöne Aussicht auf die Berge des Kaukasus zu genießen, sollten Sie mit der Seilbahn auf die Aussichtsplattform rauffahren.

  1. Ushguli

Das Dorf liegt am Fuße eines der höchsten Gipfel des Kaukasus – Shkhara. Es ist auf einer Höhe von 2.410 m.n.p.m. gelegen und ist für das oberste von Menschen bewohnte Dorf in Europa gehalten. Die Gebäude in Ushguli gehören zur UNESCO-Weltkulturerbe. Die typischen svanischen Wehrtürme kann man im ganzen Dorf finden. Die Kapelledie sich auf einem Hügel neben dem Dorf befindet, wurde im zwölften Jahrhundert erbaut.

  1. Trekking zum Chaladi Gletscher

Der Weg führt zum Ansatz des Gipfel Chatini, direkt zu der Zunge des Gletschers Chaladi. Der Wegvon Mestia ist landschaftlich sehr reizvoll, da es durch Täler, Wälder und Holzbrücken, die über den Gebirgsbächen hängen, führt.

  1. Botanischer Garten in Batumi

Der Botanische Garten in Batumi befindet sich in einem Ort namens „Grünes Kap“ (Mtsvane Kontskhi). Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt, wo Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen in so perfekter Harmonie yusammenwachsen. Ein Beispiel wäre die Kanarischen Dattelpalmen, die direkt neben japanischem Baum Sakura (Kirschenbaum ) wachsen. Im Garten können Sie Tausende von Arten von schönen Pflanzen bewundern. Der untere, obere und der Park am Meer befinden sich auf der Hauptroute des Botanischen Gartens. Derzeit gibt es im Garten neun Blumensektoren in folgenden Bereichen: kaukasisch suptropische, Ost-Asien, Neuseeland, Südamerika, dem Himalaya, Mexiko, Australien und dem Mittelmeerraum. In seiner Sammlung hat der Garten 2037 Einheiten von taxonomischenGehölzen, von denen 104 aus dem Kaukasus und der Rest aus anderen Teilen der Welt kommen.

10. Batumi – Delfinarium, Boulevard, Tanzbrunnen

Es ist die Hauptstadt der Autonomen Republik Ajara. Die Küstenlage und das subtropische Klima machen es zu einer beliebten Stadt für Urlauber im Kaukasus. Batumi zeichnet sich durch die Fülle vielfältiger architektonischer Bauten aus. Zu den Wahrzeichen gehören: Alphabetischer Turm (Meter hohe Eisenkonstruktion mit 33 georgischen Buchstaben), Astronomische Uhr auf einem Gebäude der einzigartigen Architektur, Batumi Boulevard mit Bungalows, Café-Lounges, Restaurants, Kinder-Attraktionen, Modern-Design-Bänken, Skulpturen und ein Tanzbrunnen. Eine weitere große Batumi-Attraktion das Delfinarium – die Show mit den Delfinen umfasst etwa 30 Akten: drei Tänze, mit Ringen und Bällen spielen, auf den Schwänzen balancieren, unvergessliche Foot Push und viele andere neue und alte atemberaubende Momente.

11. Sarpi

Es ist ein Grenzdorf an der Küste des Schwarzen Meeres, an der Grenze zwischen der Türkei und Georgien. Die Lage ist malerisch, mit dem Strand und Grenzübergang besetzen einen schmalen Streifen von Land vor der Topographie des Dorfes schießt direkt nach oben über Dschungel-bedeckten grünen Klippen. Der Strand von Sarpi und das klare Wasser machen ihn zu einem erholsamen Ort.

12. Festung Gonio

Am Ufer des Meeres gelegen, bieten die Ruinen eine atemberaubende Aussicht und eine interessante Architektur. Das Museumsreservat wurde 1994 gegründet. Das Gebiet umfasst die Gonio-Apsaros-Festung und ihre Umgebung. Archäologische Ausgrabungen auf diesem Gebiet entdeckten Materialien der hellenistischen Zeit. Öffentliche Gebäude sind zusammen mit materiellen Gegenständen (Töpferei, Bronze, Silber, Gold, Justinian I Münzen, etc.) gefunden.

13. Reservat Sataplia

6 km nordwestlich von Kutaisi gelegen, ist das Reservat nach Sataplia Berg benannt worden, der seinen Namen von der Tradition des Sammelns von Honig von den Bienen, die den Berg bewohnen, bekam. Das Reservat wurde 1935 geschaffen, um geologische, paläontologische, speläologische und botanische Denkmäler zu schützen. Man kann dort Dinosaurier-Fußabdrücke entdecken, die Sataplia-Höhle besuchen, die 900 m lang, 10 m hoch und 12 m breit ist und eine atemberaubende Aussicht auf das Naturschutzgebiet von einer Glasboden-Aussichtsplattform bewundern. Sataplia ist montags geschlossen.

14. Kloster Martvili

Martvili-Chkondidi-Kathedrale wurde im späten 7. Jahrhundert erbaut. Es wurde als ein bedeutendes Erziehungszentrum angesehen. Einige der berühmtesten georgischen religiösen Philosophen und Erzieher arbeiteten und lebten im Martvili-Kloster. Es ist die letzte Ruhestätte von König Bagrat IV, dessen Beiträge zur kulturellen und pädagogischen Entwicklung Georgiens immens sind. Einige der Fresken des 14., 15., 16. und 17. Jahrhunderts sind noch in der Haupt-Kathedrale bewahrt und repräsentieren einige der hochwertigsten Handwerksmänner in der georgischen Geschichte. Martvili Monasterial Complex hat eine strategische geographische Lage, von wo aus einen grossen Teil des westlichen Georgiens gesehen werden kann.